PRESSE  |  Aktuell

In dieser Rubrik finden Sie Pressemitteilungen bezüglich unserer Kanzlei und weiterer aktueller Themen.

 

 

S&K schädigt Anleger / Bericht des Wiesbadener Kuriers vom 08.02.2013

In seiner Ausgabe vom 08.02.2013 berichtet der Wiesbadener Kurier im Wirtschaftsteil über das Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der S&K-Immobilienfonds bzw. der S&K-Gruppe. Danach hat die Frankfurter S&K-Gruppe mit einem groß angelegten Schneeballsystem geschätzte 37.000 Kapitalanleger in 3-stelliger Millionenhöhe geschädigt. In diesem Zusammenhang sollen möglicherweise Vermögenswerte in Höhe von rund 100 Millionen Euro sicher gestellt worden sein. Im Rahmen des Artikels wird Rechtsanwalt und Fachanwalt für Kapitalmarktrecht Ralf Plück von der Kanzlei DOERR KÜHN PLÜCK + Partner zitiert, wonach Betroffene ihre Ansprüche prüfen sollten. Diese sind innerhalb von 6 Monaten nach Kenntnis der Schäden, spätestens aber 3 Jahre nach dem Beitritt zur Gesellschaft, geltend zu machen.

 

Pressemitteilung vom 07.11.2012
Bien-Zenker AG und Landeshauptstadt Wiesbaden legen Streit wegen Baustopp im Künstlerviertel bei

Bereits seit dem Jahre 2009 vertritt die Kanzlei DOERR KÜHN PLÜCK + Partner die Interessen der Landeshauptstadt
Wiesbaden, nachdem die Baugenehmigungen zur Erstellung von 16 Reihenhäusern im Künstlerviertel  
in Wiesbaden gerichtlich außer Kraft gesetzt wurden. Die Landeshauptstadt Wiesbaden hatte nach
entsprechenden Verhandlungen die Kauf- und Werkverträge der Reihenhauserwerber übernommen.
Daraufhin wurden die entstandenen finanziellen Aufwendungen der Landeshauptstadt Wiesbaden bei
den beteiligten Unternehmen geltend gemacht. Im Rahmen der darauf folgenden gerichtlichen Ausein-
andersetzungen konnte nunmehr mit einem der Beteiligten, der Firma Bien-Zenker, unter Mitwirkung
von Rechtsanwalt Peter Kühn von der Kanzlei DOERR KÜHN PLÜCK + Partner, eine Einigung erzielt werden. Im Einzelnen:

Am 7.7.2009 stoppte das Verwaltungsgericht Wiesbaden die Bauarbeiten von Bien-Zenker an 16 Reihenhäusern
im Künstlerviertel. Der benachbarte Holzhändler Blum hatte den Baustopp im Eilverfahren beantragt, weil er
Einschränkungen seines Gewerbebetriebs durch die heranrückende Wohnbebauung fürchtete. Der Hessische
Verwaltungsgerichtshof bestätigte am 12.11.2009 die Entscheidung des VG Wiesbaden und hob zugleich im
parallel laufenden Normenkontrollverfahren den Bebauungsplan "Künstlerviertel" auf. Bis heute ist nicht
endgültig gerichtlich entschieden, ob die von der Landeshauptstadt Wiesbaden erteilte Baugenehmigung für
die 16 Reihenhäuser rechtmäßig war und ob die Reihenhäuser wie geplant fertig gestellt werden dürfen.
Selbst über den Bebauungsplan liegt noch keine letztinstanzliche Entscheidung vor. Die Nichtzulassungsbe-
schwerde der Landeshauptstadt Wiesbaden ist derzeit noch vor dem Bundesverwaltungsgericht in
Leipzig anhängig.

Damit die Auseinandersetzung über die komplexe Rechtslage nicht auf dem Rücken der Erwerberfamilien
ausgetragen wird, entschied  die Landeshauptstadt Wiesbaden Anfang 2010 den Betroffenen die Grundstücke
einschließlich der Gebäudefragmente abzukaufen und ihnen den eingetretenen Finanzierungsschaden zu
ersetzen. Von den am Bauprojekt beteiligten Firmen - der Deutschen Wohngrund GmbH, der LBS Immobilien
GmbH und der Bien-Zenker AG - verlangte die Stadt eine wesentliche Beteiligung an diesen Kosten.
Da eine außergerichtliche Einigung zwischen den Beteiligten nicht erzielt werden konnte, haben die
16 Erwerberparteien, vertreten durch die Landeshauptstadt Wiesbaden sowie die Landeshauptstadt Wiesbaden
selbst, ab Mai 2011 insgesamt 16 Klagen beim Landgericht Wiesbaden eingereicht und von den beteiligten
Unternehmen die Zahlung von Schadensersatz gefordert. Die Bien-Zenker AG wiederum erklärte in den Klage-
verfahren der Landeshauptstadt Wiesbaden und der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH den Streit
und kündigte damit Regressforderungen an für den Fall, dass den Klagen statt gegeben wird. Zahlreiche weitere
Streitverkündungen und komplizierte prozessrechtliche Fragen führten dazu, dass die Gerichtsakten in jedem
einzelnen der 16- Verfahren bereits im Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung mehr als 1.000 Seiten umfassten.
Das Landgericht Wiesbaden hat mittlerweile 13 der 16 Klagen ohne Beweiserhebung abgewiesen. Die übrigen
Klagen sind noch nicht entschieden. Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat gegen die abweisenden Urteile beim
Oberlandesgericht Frankfurt am Main Berufung eingelegt.

Zur Beendigung der laufenden Rechtsstreite haben nun die Landeshauptstadt Wiesbaden, die 16 Erwerber
(hierbei vertreten durch die Landeshauptstadt Wiesbaden), die SEG GmbH und die Bien-Zenker AG einen
Vergleich geschlossen, über den die Stadtverordnetenversammlung final am 22.11.2012 entscheiden soll.  
Dieser sieht vor, dass sämtliche Klagen gegen die Bien-Zenker AG gegen Zahlung eines Abgeltungsbetrages
an die Landeshauptstadt Wiesbaden zurückgenommen werden. Zugleich wurden die 16 Werkverträge über
die Errichtung der Reihenhäuser aufgehoben. Mit dem Vergleich lässt Bien-Zenker auch die angekündigten
Regressforderungen gegenüber der Landeshauptstadt Wiesbaden und der SEG GmbH fallen.

Die Bien-Zenker AG sowie die Landeshauptstadt Wiesbaden erklären zu dem Vergleich: „Der ausgehandelte
Vergleich trägt den jeweiligen Chancen und Risiken in den laufenden erst- und zweitinstanzlichen Rechtsstreiten
angemessen Rechnung. All diese Verfahren hätten sich noch über Jahre hinweg gezogen. Für beide Parteien sind
solche Gerichtsverfahren in verschiedener Hinsicht belastend. Eine frühzeitige Beendigung solcher Rechtsstreite
durch eine einvernehmliche Regelung ist daher erfahrungsgemäß besser, als langjährige Rechtsstreite über
mehrere Jahre hinweg zu führen, und unter Umständen selbst dann vorzuziehen, wenn die eigenen Erfolgs-
chancen als gut eingeschätzt werden. Durch den Vergleich ziehen die Parteien im Verhältnis zueinander einen
endgültigen Schlussstrich unter die Angelegenheit.“

Keine Auswirkungen hat der Vergleich auf die übrigen Klageverfahren der Landeshauptstadt Wiesbaden gegen
die beiden anderen Unternehmen, die Deutsche Wohngrund GmbH und die LBS Immobilien GmbH.

Weitere Informationen erhalten Sie vom Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden (0611) 50 40 63 40

 

Pressemitteilung vom 17.09.2012
Schadenersatz zu Gunsten der Aktionäre der IKB Deutsche Industriebank AG

Mit einem von der Rechtsanwaltskanzlei DOERR KÜHN PLÜCK + Partner erstrittenen Urteil hat das Oberlandesgericht
Düsseldorf am 13.09.2012 die IKB Deutsche Industriebank AG zum Schadenersatz zu Gunsten ihrer ehemaligen
Aktionäre verurteilt.
Nach § 37 b Abs. 1 Nr. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) hat ein börsennotiertes Unternehmen einem Anleger
den Schaden zu ersetzen, der diesem dadurch entstanden ist, dass er Finanzinstrumente zu einem Zeitpunkt
erworben hat, in dem das Unternehmen Insiderinformationen hätte veröffentlichen müssen, dies jedoch schuldhaft
unterlassen hat.
Das OLG Düsseldorf hat in seinem Urteil vom 13.09.2012 festgestellt, dass es die IKB Deutsche Industriebank AG
zum 20.07.2007 schuldhaft unterlassen hat, die Höhe ihres Subprime-Anteils ihrer Verbriefungen des RFCC Conduit
zu veröffentlichen. Dadurch ist den von der Rechtsanwaltskanzlei DOERR KÜHN PLÜCK + Partner vertretenen Aktionären ein
Schaden entstanden, den die IKB Deutsche Industriebank AG teilweise zu ersetzen hat.
In dem Urteil kam das OLG Düsseldorf zu dem Ergebnis, dass es der Beklagten IKB Deutsche Industriebank AG
nicht gelungen war, den ihr obliegenden Nachweis zu führen, dass die Unterlassung nicht auf Vorsatz oder grobe
Fahrlässigkeit beruhte. Bereits schon die Umstände der Veröffentlichung der Presseerklärung vom 20.07.2007
belegen nach der zutreffenden Beurteilung der Rechtsanwälte DOERR KÜHN PLÜCK + Partner und des Gerichts, dass die
Verantwortlichen der IKB Deutsche Industriebank AG die Kursrelevanz des Subprime-Engagements zu diesem
Zeitpunkt bereits schon positiv kannten.

Die Erklärung selbst zeigt, dass auf Seiten der IKB Deutsche Industriebank AG Handlungs- und Erklärungsbedarf
gesehen wurde, dem in der Sache allerdings nicht genügt wurde. 

Schadenersatzansprüche wurde denjenigen Aktionären zugesprochen, die Aktien der Gesellschaft in der Zeit zwischen
der Veröffentlichung der Presseerklärung am 20.07.2007 bis vor der Veröffentlichung der Ad-hoc-Mitteilung am
30.07.2007 erworben haben. Ersetzt wird den Anlegern der so genannte Kursdifferenzschaden, den das OLG Düsseldorf
gemäß § 287 ZPO auf EUR 3,50 pro erworbene Aktie geschätzt hat.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ralf Plück Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

„Schlappe für die Telekom“  -Freitag, 12. Dezember 2014 - Wiesbadener Kurier - Seite 10

Pressemitteilungen

Pressemitteilung 3/09 zum Urteil des Langerichts Frankfurt vom 21.07.2009 (US Investment Bank Lehman Brothers)
Pressemitteilung 2/09 zum Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 02.07.2009 (IKB Deutsche Industriebank AG)
Pressemitteilung 1/09 zum Urteil des Landgerichts Wiesbaden vom 17.04.2009
Pressemitteilung 4/08 vom 11.04.2008 (Deutsche Telekom AG)
Pressemitteilung 3/08 vom 10.04.2008 (IKB Deutsche Industriebank AG)
Pressemitteilung 2/08 vom 09.04.2008 (IKB Deutsche Industriebank AG)
Pressemitteilung 1/08 vom 03.04.2008 (Deutche Telekom AG)

Pressespiegel

 

Wiesbadener Kurier: Schlappe für die Telekom | Wiesbadener Kurrier vom 12.12.2014 (1,7 MB)

FOCUS-SPEZIAL: DOERR & Partner zählt zu den TOP-Wirtschaftskanzleien Deutschlands | FOCUS-SPEZIAL November 2013
Plusminus „Aus für satte Zinsen – Wie Sparer aus Altverträgen gedrängt werden“  |
DAS ERSTE, Plusminus vom 30.10.2013
WirtschaftsWoche: „Ermittlungen gegen Broker“ | WirtschaftsWoche vom 21.10.2013   
Klage gegen Telekom abgewiesen
 | Freie Presse vom 16.05.2012
Telekom-Anleger gehen nach Mammutprozess leer aus | Die Welt vom 16.05.2012
Prozess um T-Aktie: Der fehlende Sachverstand des Manfred Krug | Die Welt vom 25.01.2012
BGH stärkt Anleger im Streit mit der IKB | Handelsblatt vom 14.12.2011
Risiko des Totalverlustes bei Cobold Anleihen der DZ Bank AG | Paderborner Blatt vom 26.10.2009
Es geht oft hektisch zu | spiegel.de vom 01.09.2009
Lehman: 85-Jährige erstreitet mehr als 100.000 | Focus vom 22.07.2009
Fraspa will Urteil zu Lehman-Zertifikaten |
www.faz.net vom 24.10.2008
Kein Vergleich in Sachen Lehman - Sparkasse will Urteil | www.teleboerse.de vom 24.10.2008
Frankfurter Sparkasse nach Lehman-Pleite vor Gericht | www.b2b-deutschland.de vom 24.10.2008
Telekom-Kläger ändern Strategie | www.ftd.de (Financial Times Deutschland) vom 15.04.2008
Ex-Telekom-Chef Ron Sommer sagt als Zeuge aus | www.welt.de vom 13.04.2008
Finanzkrise: IKB wollte schon Ende 2006 Risiken | wiwo.de vom 13.04.2008
IKB kurz vor der Gewinnwarnung | wallstreet-online vom 10.04.2008
Landgericht verhandelt über Schadenersatzforderung gegen IKB | www.reuters.com vom 08.04.2008
Anwälte lehnen Vergleich im Telekom-Prozess ab | www.spiegel.de vom 07.04.2008
Auf der Suche nach dem Kleinaktionär | www.faz.net vom 07.04.2008
T-Aktie vor Gericht | www.handelsblatt.com vom 07.04.2008
Telekom lehnt Vergleich ab | www.stern.de vom 07.04.2008
T-Aktionäre starten größten Prozess aller Zeiten | Die Welt vom 03.04.2008
Hypo Real Estate soll eine Entschädigung zahlen | Wiesbadener Kurier vom 29.01.2008
40 Anleger wollen Mittelstandsbank IKB verklagen / Die Welt 26.09.2007
Kreditkrise: Anleger verklagen Mittelstandsbank IKB | Der Spiegel vom 25.09.2007
Millionenklage gegen IKB | Der Tagesspiegel vom 07.09.2007
IKB droht Schadenersatzklage | Frankfurter Rundschau vom 04.09.2007
IKB Industriebank droht Schadensersatzklage | Wiesbadener Kurier vom 01.09.2007
IKB droht Schadenersatzklage | wirtschaft.t-online vom 31.08.2007
Fehlinformationen: IKB drohen Klagen | n-tv.de vom 10.07.2007
Ringen um die Phoenix-Gelder | Wiesbadener Kurier vom 02.04.2005
Kein Prozess-Ende in Sicht | Wiesbadener Kurier vom 24.11.2004
Telekom steht vor Gericht | Wiesbadener Kurier vom 20.11.2004
EM.TV-Gründer im Visier | Wiesbadener Kurier vom 24.07.2004
Streit um Dyckerhoff-Übernahme | Wiesbadener Kurier vom 08.07.2004
Zweite Klagewelle gegen die Telekom | Wiesbadener Kurier vom 24.05.2003
Aktionäre zerren Telekom vor Gericht | Wiesbadener Kurier vom 10.05.2003
Streit um Rechtsschutz für Telekom-Klagen | Wiesbadener Kurier vom 29.03.2003
Aktionäre machen Druck | Wiesbadener Tagblatt vom 08.03.2003

End of Page