Zwei & Zwanzig kauft Wohnprojekt mit TM Property in Wiesbaden

Die Zwei & Zwanzig Immobiliengruppe aus Wiesbaden und Frankfurt, ein bundesweit tätiger Bestandshalter und Investment Partner, hat für die TM Property Gruppe aus Limburg ein stilvolles Wohn- und Geschäftshaus in der Adlerstraße in Wiesbaden, in Laufnähe zur hessischen Staatskanzlei, für dessen Bestand erworben.

 

Das Grundstück umfasst über 630 qm Fläche und beherbergt verteilt auf Vorder-, Mittel- und Hinterhaus ein klassizistisches Altbauensemble. Derzeit stehen rund 900 qm Mietfläche und 16 Einheiten zur Verfügung. TM Property wird die Sanierung und Projektentwicklung durchführen.

Verkäufer ist ein Bestandshalter aus Wiesbaden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Notariell wurde das Geschäft in Wiesbaden in der Kanzlei DOERR KÜHN PLÜCK + Partner mit Notar Peter Kühn begleitet.

Herr Rechtsanwalt Christopher Käß wird Partner in unserer Kanzlei

Wir freuen uns, dass wir Herrn Rechtsanwalt Christopher Käß als Partner für unsere Kanzlei gewinnen konnten.

 

Nach bestandener notarieller Fachprüfung und Bestellung zum Notar bereichert Herr Christopher Käß unsere Kanzlei seit dem 01.01.2021 als Notar und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht.

Herr Christopher Käß war in den vergangenen Jahren schwerpunktmäßig in den Bereichen Gesellschaftsrecht sowie Familienrecht tätig.

Die Sozietät Doerr Kühn Plück + Partner berät und vertritt regional sowie überregional umfassend in allen Bereichen des Zivil- und Wirtschaftsrechts und erbringt mit zwei Notaren sämtliche notarielle Dienstleistungen.

Neues im Telekom-Prozess, Presseerklärung BGH

Beratung des Bundesgerichtshofs über Rechtsbeschwerden im (KapMuG-) Verfahren betreffend den sogenannten “dritten Börsengang” der Deutschen Telekom

 

Aufgrund mehrfacher diesbezüglicher Anfragen wird mitgeteilt, dass der u.a. für das gesetzlich geregelte Prospekthaftungsrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs im Laufe des Monats Dezember 2020 über die Rechtsbeschwerden gegen den Musterentscheid-des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 30. November 2016 (23 Kap 1/06) betreffend den sogenannten “dritten Börsengang” der Deutschen Telekom (vgl. dazu auch Pressemitteilung Nr. 186/2014 vom 11. Dezember 2014) beraten wird, sofern nicht etwa durch die Corona-Pandemie bedingte Einschränkungen entgegenstehen. Wegen der notwendigen Verfahrensabläufe wird die Zustellung der Entscheidung an die Parteien und die Veröffentlichung einer Pressemitteilung über den Inhalt der Entscheidung einige Zeit nach der Beratung Anfang des Jahres 2021 erfolgen.

Vorinstanz: OlG Frankfurt am Main – Beschluss vom 30. November 2016 – 23 Kap 1/06

Karlsruhe, den 29. Oktober 2020

Pressestelle des Bundesgerichtshofs
76125 Karlsruhe
Telefon (0721) 159-5013
Telefax (0721) 159-5501

Insolvenzverfahren über Vermögen der Wirecard AG eröffnet – Klagemöglichkeiten

Kostenlose Erstberatung durch Rechtsanwälte Doerr Kühn Plück + Partner

 

Mit Beschluss vom 25. August 2020 hat das Amtsgericht München das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wirecard AG sowie sechs weiterer deutscher Wirecard-Gesellschaften eröffnet (Aktenzeichen: 1542 IN 1308/20).

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens können die Gläubiger der Wirecard AG und der ebenfalls insolventen Wirecard Technologies GmbH, der Wirecard Issuing Technologies GmbH, der Wirecard Service Technologies GmbH, der Wirecard Acceptance Technologies GmbH, der Wirecard Sales International Holding GmbH sowie der Wirecard Global Sales GmbH ab jetzt in den jeweiligen Verfahren ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter zur Insolvenztabelle anmelden.

Das Amtsgericht München hat dafür eine Frist bis zum 26.10.2020 gesetzt. Das Formular zur Forderungsanmeldung steht im Internet unter www.jaffe-rae.de zum Download zur Verfügung.

Forderungsanmeldung

Wenn Sie es wünschen, können wir die Forderungsanmeldung gerne für Sie übernehmen. Sollten Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, werden wir kostenlos eine Deckungsanfrage für Sie vornehmen. Was die Kosten im Übrigen angeht, verweise ich auf die Anlage „Kosten Forderungsanmeldung Insolvenzverfahren Wirecard AG“.

Sollten Sie die gekauften Wertpapiere wieder veräußert haben, beläuft sich Ihr Schaden auf die Differenz zwischen dem Kaufpreis der Wertpapiere und dem Verkaufserlös, unter Berücksichtigung der Nebenkosten (Transaktionsschaden).

Sofern Sie die Aktien nach wie vor in Ihrem Depot haben, ist der Kursdifferenzschaden zu ermitteln. Der ergibt sich aus verschiedenen Faktoren, unter anderem daraus, dass die Wertpapiere zu „teuer“ eingekauft wurden und aus der Haltedauer der Wertpapiere.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass sämtliche Wertpapierkäufe ab dem 18. Juni 2020, 10:44 Uhr nicht mehr mit Erfolg zur Forderungstabelle angemeldet werden können. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Wirecard AG die Ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht, in der mitgeteilt wurde, dass der Jahres- und Konzernabschluss 2019 wegen der Indizien auf unrichtige Saldenbestätigungen verschoben werden musste.

Für berechtigt erachten wir sämtliche Forderungsanmeldungen aus der Zeit vom 24. Februar 2016 bis zum 18. Juni 2020, 10:43 Uhr. Im Februar 2016 erhob der Analysedienst „Zatarra“ schwere Betrugsvorwürfe in einem Report, über den „Der Spiegel“ ausführlich berichtete. Am 24. Februar 2016 war die Wirecard-Aktie um ein Viertel eingebrochen. Der Kurssturz vernichtete einen Börsenwert von rund 1,3 Milliarden Euro.

Bericht des Insolvenzverwalters

Nach dem Bericht des Insolvenzverwalters soll die seit Juni 2020 insolvente Wirecard AG seit Jahren entgegen den ausgewiesenen Gewinnen hohe Verluste erwirtschaftet haben.

Die Überschuldung des Konzerns beziffert der Insolvenzverwalter auf 2,8 Milliarden Euro. Den ermittelten Schulden des Unternehmens von über 3,2 Milliarden Euro steht ein Vermögen von gerade mal 428 Millionen Euro gegenüber. Es besteht der Verdacht, dass das Unternehmen Scheingeschäfte erfunden hat. Bei den von Wirecard AG real getätigten Geschäften soll sich das negative Ergebnis seit dem Jahr 2017 insgesamt auf rund 750 Millionen Euro belaufen.

Nach den Angaben des Insolvenzverwalters verfügte die Gesellschaft nach dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens nur über 26,8 Millionen Euro an frei verfügbaren Bankguthaben. Die Liquiditätslücke des Unternehmens belief sich auf 99,17 Prozent. Was bedeutet, dass mit den vorhandenen Mitteln weniger als ein Prozent der Schulden bedient werden konnte.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Erkenntnisse lebte die Wirecard AG von Bankkrediten und den Geldern ihrer Investoren. 1,6 Milliarden Euro der Schulden von Wirecard AG resultieren aus einer Kreditlinie einer Bankengruppe, 900 Millionen Euro aus einer Wandelanleihe des japanischen Unternehmens Softbank. 500 Millionen Euro stammen aus einer Anleihe, die Wirecard begeben hatte und die von institutionellen Anlegern gezeichnet wurde. Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hatte Wirecard 100 Millionen Euro geliehen, 87 Millionen Euro Schulden ergeben sich aus anderen Bar- und Avalkrediten.

Laut dem Bericht des Insolvenzverwalters wurden die aufgenommenen Gelder regelmäßig und zeitnah an die diversen Tochtergesellschaften weitergeleitet. Drei Gründe hat der Insolvenzverwalter für den immensen Verlust herausgearbeitet: überteuerte Unternehmensübernahmen, Kredite an Gesellschaften und operative Verluste.

Klage gegen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young

Im Auftrag zahlreicher Mandanten haben wir bei dem Landgericht Stuttgart Klagen gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH und die persönlich handelnden Wirtschaftsprüfer eingereicht, da wir in deren Handeln relevante Pflichtverletzungen erkennen, die für den eingetretenen Schaden der Anleger und Aktionäre kausal waren.

Auf eine Klage gegen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verzichten wir aus gutem Grund. Die Antwort dafür findet sich im Gesetz für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz „FinDAG.“ In § 4 Abs. 4 FinDAG heißt es ausdrücklich: Die Bundesanstalt nimmt ihre Aufgaben und Befugnisse nur im öffentlichen Interesse wahr. Durch diese Bestimmung sind Staatshaftungsansprüche gesetzlich ausgeschlossen.

Was Prozesse gegen die vormaligen Vorstände der Wirecard AG angeht, sind wir im Augenblick zurückhaltend. Hier möchten wir die weitere Klärung der Hintergründe abwarten.

Geschädigten Anlegern bieten wir auf ihre Person individuell zugeschnittene Vorgehensweisen an. Sprechen Sie uns an!

Weiteres Vorgehen!

Aktionäre und Anleihegläubiger der Wirecard AG können kostenlos mit unserer Kanzlei Kontakt aufnehmen. Wir prüfen kostenfrei Ihre Ansprüche und erstellen Ihnen ein Angebot, wieviel ein zielgerichtetes Vorgehen in Ihrem Fall kostet. Sofern Sie die Einschaltung eines Prozessfinanzierung wünschen, stehen wir Ihnen ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite. Deckungsanfragen gegenüber Ihrer Versicherung übernehmen wir kostenlos.

Registrierung

Wenn Sie von uns eine konkrete Handlungsempfehlung wünschen, bitte wir Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse sowie Ihre Telefonnummer bei uns zu registrieren. Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, holen wir für Sie kostenlos eine Deckungszusage ein.

Riskante Finanzwetten mit Contract for Difference (CFD) boomen – Rechtsanwalt Ralf Plück von der Rechtsanwaltskanzlei Doerr Kühn Plück + Partner in der aktuellen Wirtschaftswoche Nr.: 35

Ralf Plück, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, wird in der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftszeitung Wirtschaftswoche (35 / 21.08.2020) als Experte zu den hoch riskanten Finanzwetten mit CFD interviewt und berichtet über fehlerhafte Geschäftsbedingungen bei CMC Markets.

 

In Deutschland investieren Anleger Milliarden in CFDs. Einer der größten Market Maker ist die in England gegründete CMC Markets, die regelmäßig Jahresgewinne im dreistelligen Millionenbereich erwirtschaftet, der höher ist als das gesamte BIP Schwedens im Jahr 2019. Broker werben Anleger mit theoretisch hohen Gewinnchancen, die auch bei kleinen Investitionen möglich sind. So können bereits 20 Euro ausreichen, um auf Indizes, Währungen oder Rohstoffe zu wetten, um allen Anschein nach kräftige Gewinne zu generieren. Doch wer mit CFDs handelt, muss mit Intransparenz und nicht nachvollziehbaren Kursen rechnen. Unternehmen wie CMC Markets können die Kurse der CFDs als Market Maker selbst bestimmen und die nicht börsennotierten CFD-Kurse abseits eines regulierten Marktes und unabhängig von Angebot und Nachfrage manipulieren. Bei diesem Modell ist der Gewinn für Market Maker sicher.

Rund 80 Prozent aller deutschen CFD-Anleger verlieren bei den riskanten Finanzwetten Geld. Auch der Börsenhändler Jörg Meier verlor fast 260.000 und klagt nun mit dem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Ralf Plück gegen die Geschäftsbedingungen des Market Maker CMC Market. Denn trotz einer bereits stattgefundenen Anpassung der Rahmenbedingungen mit dem Hinweis auf Kursfestsetzungen nach eigenem Ermessen durch CMC Market, sind laut Plück weiterhin essenzielle Vertragsbestandteile nicht klar genug ausformuliert und lassen Kleinanleger oftmals ratlos zurück.

Der CFD-Markt ist aktuell rechtlich regulierter als zu seinen Anfängen. Doch die Grundproblematik, dass Market Maker die Preise intransparent gestalten und zugleich als Gegenpartei ihrer Kunden auftreten können, bleibt bestehen, stellt Ralf Plück in dem Artikel der Wirtschaftswoche dar. Rund vier von fünf Anlegern verlieren ihr investiertes Geld. Die Verluste sind dabei oftmals existenziell und bei Weitem keine Ausnahme. Vielmehr gehören hohe Verluste für Kleinanleger zur Regel.

„Die Grundproblematik, dass Market Maker die Preise intransparent gestalten und zugleich als Gegenpartei ihrer Kunden auftreten können, bleibt bestehen.“
(Ralf Plück – Wirtschaftswoche 21.8.2020)

Daniel Bauer von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. hingegen ist der Auffassung, dass die zweifelhaften Rahmenbedingungen des CFD-Tradings von den Anlegern akzeptiert würden, da diese in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) stehen. Dieser Auffassung widerspricht der Wiesbadener Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Ralf Plück, denn die expliziten Vertragsbestandteile in den AGB werden unzureichend dargestellt, und somit ist es äußerst fraglich, ob der Schutz von Kleinanlegern ausreichend ist.

Falls Sie unsere Unterstützung brauchen, melden Sie sich gerne bei uns. Wir setzen wir uns als Wirtschaftskanzlei mit viel Erfahrung und Leidenschaft für Sie und Ihr Recht ein.

Eine Kostendeckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung übernehmen wir selbstverständlich kostenfrei. Sie verfügen über keine Rechtsschutzversicherung? Kein Problem, wir stellen für Sie den Kontakt zu einem Prozessfinanzierer her.

Bilanzskandal Wirecard AG – Doerr Kühn Plück + Partner reichen Schadensersatzklage gegen Wirtschaftsprüfer EY ein

Im Zusammenhang mit dem Bilanzierungsskandal von Wirecard AG hat die auf Wirtschaftsrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Doerr Kühn Plück + Partner aus Wiesbaden, mehr als Dutzend Schadensersatzklagen gegen die Wirtschaftsprüfergesellschaft EY vor dem Stuttgarter Landgericht eingereicht.

 

Die Klagen werden unter anderem gestützt auf die Tatsache, dass die von Doerr Kühn Plück + Partner vertretenen Kläger unter keinen Umständen Aktien der Wirecard AG erworben hätten, wenn der Jahresabschluss 2018 der Wirecard AG nicht durch die Wirtschaftsprüfergesellschaft EY testiert worden wäre.

Seit rund zehn Jahren hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY die Jahresergebnisse der Wirecard AG überprüft und stets positiv testiert. Bei der Testierung des Jahresabschlusses 2018 wurden grundlegende Pflichten als Abschlussprüfer verletzt. Im Geschäftsbericht der Wirecard AG für das Jahr 2018 zeigen sich grobe Pflichtverletzungen der Beklagten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY. Besonders die nicht eingeholten Saldenbestätigungen und somit die versäumten Überprüfungen eines angeblich vorhandenen Treuhandguts der Wirecard AG in Höhe von rund 1 Mrd. Euro geht auf die Pflichtverletzung von EY als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zurück.

Die fehlerhafte Testierung von Treuhandgut bei der Wirecard AG ergibt sich aus dem „Bericht über die unabhängige Sonderuntersuchung“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG aus dem Jahr 2020.

Doch schon in den vergangenen 12 Jahren sahen sich Anleger und auch die Finanzaufsicht mit der Frage konfrontiert, ob der Aktienkurs der Wirecard AG manipuliert wurde. Kritiker warfen dem Unternehmen zum Teil Bilanzfälschung und andere Unregelmäßigkeiten vor, die nun durch die KPMG AG zum Teil aufgedeckt wurde. Zeitgleich zu den erhobenen Vorwürfen ließen auffällige Kursbewegungen, ausgelöst durch sogenannten Leerverkäufe, die deutsche Investorenszene aufschrecken und die Skepsis gegenüber Wirecard AG wachsen.

Mit den Schadensersatzklagen vertreten die Rechtsanwälte Doerr Kühn Plück + Partner, Aktionäre und Anleihegläubiger, die durch falsch bilanzierte und nicht ausreichend überprüfte Jahresabschlüsse der Wirecard AG zu Schaden gekommen sind.

Machen auch Sie Ihre Schadensersatzforderung geltend!

Wir setzen wir uns als Wirtschaftskanzlei mit viel Erfahrung und Leidenschaft für Sie und Ihr Recht ein.

Eine Kostendeckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung übernehmen wir selbstverständlich kostenfrei. Sie verfügen über keine Rechtsschutzversicherung? Kein Problem, wir stellen für Sie den Kontakt zu einem Prozessfinanzierer her.

Insolvenz der Derivest GmbH – Wirtschaftskanzlei Doerr Kühn Plück + Partner aus Wiesbaden vertreten Anleger

Am 07.11.2019 wurde von dem Amtsgericht Hof das Insolvenzverfahren über das Unternehmen und Vermögen der Derivest GmbH eröffnet. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Ralf Plück vertritt zahlreiche Investoren und macht für Sie Schadensersatz geltend.

 

Grundlage für eine aussichtsreiche Schadensersatzklage gegenüber sind unwirksame Nachrangklauseln im Rahmen Darlehensverträge. Diese halten einer Inhaltskontrolle nicht stand. Die Nachrangdarlehen der Derivest GmbH enthalten eine von den allgemeinen insolvenzrechtlichen Bestimmungen und sind unwirksam.

Wir setzten mit Erfolg Ihre Schadensersatzansprüche durch!

Betroffen sind alle Investoren, die in einer der drei Nachrangdarlehen-Tranchen im Zeitraum aus den Jahren 2011 bis 2014 investiert haben. Dabei geht es um die folgenden Nachrangdarlehen:

– Ab 17.08. 2011, Nachrangdarlehen Tranche 1 als Einmalzahlung oder Anlageplan
– Ab 19.03.2012, Nachrangdarlehen Tranche 2 als Einmalzahlung oder Anlageplan
– Ab 08.12.2014, Nachrangdarlehen der Serie „Deriflex“ als Einmalzahlung

Es liegt eine gegen Treu und Glauben verstoßende Benachteiligung der Anleger und Investoren vor.

Sie sind Investor? Was sie jetzt tun können!

Melden Sie sich bei uns und lassen Sie Ihr Recht von versierten Fachanwälten im Bank- und Kapitalmarktrecht durchsetzen. Als Wirtschaftskanzlei mit viel Erfahrung und Leidenschaft stehen wir Ihnen unterstützend zur Seite und setzen uns individuell für Sie ein.

Eine Kostendeckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung übernehmen wir selbstverständlich kostenfrei. Sie verfügen über keine Rechtsschutzversicherung? Kein Problem, wir stellen für Sie den Kontakt zu einem Prozessfinanzierer her.

Prozess gegen Deutsche Telekom AG – aktueller Sachstand

Seit dem Jahr 2003, also seit rund 17 Jahren, führt die Rechtsanwaltskanzlei Doerr Kühn Plück + Partner im Auftrag von rund 6.500 Mandanten einen Schadensersatzprozess gegen die Deutsche Telekom AG, in dem es um diverse Prospektfehler im Zusammenhang mit dem 3. Börsengang der Deutsche Telekom AG geht. An diesem Prozess sind insgesamt rund 17.000 Anleger als Kläger beteiligt. Auf der Beklagtenseite stehen neben der Deutsche Telekom AG diverse Kreditinstitute sowie die staatliche Bank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) u.a.

 

Seit mehr als drei Jahren befindet sich der Prozess erneut im Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Wann mit einer endgültigen Entscheidung durch das höchste deutsche Zivilgericht zu rechnen ist, ist weiterhin unklar. Die beteiligten Rechtsanwälte können keinen Einfluss darauf nehmen, wann der BGH die Rechtssache abschließend entscheidet.

Die Entscheidung durch den BGH erfolgt im Beschlusswege, das heißt ohne mündliche Verhandlung. Die Rechtsanwälte Doerr Kühn Plück + Partner warten täglich voller Spannung auf die gerichtliche Entscheidung.

Dass der maßgebliche Verkaufsprospekt der Deutsche Telekom AG einen wesentlichen Prospektfehler enthalten hat, hatte der BGH bereits ausdrücklich bestätigt und damit die Rechtsprechung des zuständigen 16. Zivilsenats beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main zu Gunsten der Kläger korrigiert. Streitig ist gegenwärtig die Frage der Kausalität des Prospektfehlers für die individuelle Anlageentscheidung der klagenden Verbraucher. Konkret geht es hierbei um die Frage, ob der einzelne Anleger die Ursächlichkeit des Prospektfehlers für seine konkrete Anlageentscheidung nachweisen muss oder ob hierfür eine richterliche Vermutung ausreichend ist. Aus prozessökonomischen Gründen hoffen die Rechtsanwälte Doerr Kühn Plück + Partner, dass sich der BGH in diesem Zusammenhang für eine entsprechende Vermutung aussprechen wird.

Die umfangreichen Bemühungen der Rechtsanwälte Doerr Kühn Plück + Partner, eine vergleichsweise Lösung zwischen den Prozessbeteiligten herbeizuführen, sind am Widerstand der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die einzig wirtschaftliche Begünstigte, der das Geld aus der Privatisierung der Deutsche Telekom AG zugeflossen ist, gescheitert.

Trotz bzw. wegen der überaus langen Verfahrensdauer hoffen die Rechtsanwälte Doerr Kühn Plück + Partner auf ein baldiges positives Ende des Rechtsstreits zugunsten der Kläger und der zahlreichen Mandanten unserer Kanzlei.

Wir werden Sie über den aktuellen Verfahrensstand laufend an dieser Stelle informieren.

Dieselskandal – Schadensersatzklage gegen Bayerische Motorenwerke AG (BMW)

Im Zusammenhang mit dem Abgasskandal der Volkswagen AG hat die Rechtsanwaltskanzlei Doerr Kühn Plück + Partner das erste erfolgreiche Urteil bei dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main zu Gunsten eines geschädigten Mandanten erstritten.

 

Inzwischen sind auch die deutschen Autobauer Daimler und BMW in den Fokus des Dieselskandals gerückt.

Wir setzen mit Erfolg Ihre Schadensersatzansprüche gegenüber BMW durch.

Es besteht die Chance, Ihr Fahrzeug Zug um Zug gegen die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen zurückzugeben.

Bei BMW sind die Fahrzeuge mit den Motorreihen N47, N57 und B47 betroffen. Verbaut sind diese Motoren in Fahrzeuge der Euro 5 und Euro 6 Klasse mit einem Hubraum von 1.995 und 2993 ccm. Dabei geht es in erster Linie um die folgenden Modelle:

– BMW Diesel: 116d/118d/118d Coupé/120d
– BMW 2er Diesel: 220dXdrive Active Tourer
– BMW 3er Diesel: 318d/320d Cabrio/318d Touring/320d Cabrio/320d Limousine/320d Touring/325d Touring/330d/330dxDrive
– BMW 4er: 420d Gran Coupé/430d Gran Coupé
– BMW 5er: 520d Limousine/520d Touring/525d/d525d Limousine/M550dXdrive Touring
– BMWX1 Diesel: X1sDrive16d/X1sDrive18d/X1XDrive20d/X1XDrive25d
– BMW X3 Diesel: X3 20dXDrive20d/X3XDrive30d
– BMW X4XDrive20d
– BMWX5Diesel: 5erXDrive30d/X5XDrive40d

Zum ersten Mal hat das Landgericht Düsseldorf mit Urteil vom 31.03.2020 BMW zum Schadensersatz verurteilt (Aktenzeichen: 7 O 67/19). Dabei hat das Landgericht Düsseldorf erkannt, dass die schädigende Handlung von BMW in dem Inverkehrbringen – unter Verschweigen der gesetzeswidrigen Softwareprogrammierung – des Dieselmotors N47, dessen Motorsteuerungssoftware mit einem sogenannten „Thermofenster“ versehen ist, nachdem die Abgasrückführung in einem Temperaturbereich zwischen 17°C und 33°C und zwar zu 100 % erfolgt, zwischen -11°C und + 17°C allerdings reduziert und über + 33°C vollständig deaktiviert wird. Bei dem „Thermofenster“ handelt es sich um eine unzulässige Abschalteinrichtung im Sinne der Art. 5 Abs. 2 S. 2 VO (EG) Nr. 715/2007. Das Landgericht Düsseldorf hat in diesem Zusammenhang entschieden, dass BMW sittenwidrig gehandelt hat.

Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, holen wir für Sie selbstverständlich die Kostendeckungszusage kostenlos ein. Sofern Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, stellen wir für Sie gerne den Kontakt zu einem Prozessfinanzierer her.

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